Mittwoch, 28. Mai 2008

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und nun zitiert er brecht
und ich muss dem deutschunterricht danken, dass ich es erkannt habe.
damals mochte ich es nicht und es hat mich zum entschluss kommen lassen, dass ich brecht jetzt nicht lesen werde. vielleicht später.

Die Nachtlager

Ich höre, daß in New York
An der Ecke der 26. Straße und des Broadway
Während der Wintermonate jeden Abend ein Mann steht
Und den Obdachlosen, die sich ansammeln
Durch Bitten an Vorübergehende ein Nachtlager verschafft.

Die Welt wird dadurch nicht anders
Die Beziehungen zwischen den Menschen bessern sich nicht
Das Zeitalter der Ausbeutung wird nicht verkürzt
Aber einige Männer haben ein Nachtlager
Der Wind wird von ihnen eine Nacht lang abgehalten
Der ihnen zugedachte Schnee fällt auf die Straße.

Leg das Buch nicht nieder, der du das liesest, Mensch.

Einige Männer haben ein Nachtlager
Der Wind wird von ihnen eine Nacht lang abgehalten
Der ihnen zugedachte Schnee fällt auf die Straße.
Aber die Welt wird dadurch nicht anders
Die Beziehungen zwischen den Menschen bessern sich dadurch nicht
Das Zeitalter der Ausbeutung wird dadurch nicht verkürzt.


und ich frage mich, ob ich es verstanden habe.

Sonntag, 25. Mai 2008

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und auch der neue, johnson, erzählt vom alten, salinger.

"Entweder liegt es am Näherrücken des Weihnachtsfestes, oder die alte Dame New York Times wird nun allen Ernstes klapprig. Jetzt behauptet sie doch ohne Scham, es gebe einen westdeutschen Schriftsteller namens Günther Glass. Schon das th ist falsch, und das andere kann doch nicht sein. Ob die New York Times nicht weiß, daß mit der Familie Glass ein anderer Schriftsteller sein Leben zubringt, Jerome D. Salinger in Westport, Connecticut."

aber die jahrestage werden etwas. kein zitatbuch wie stiller, ein stimmungsbuch. ein verlierbuch, ein fluchtbuch, ein buch das einem menschen schenkt. (wer es nicht gelesen hat, würde sagen sie waren nur gedanken, aber der hat es eben auch nicht gelesen.)